Die schriftliche Division gilt vielen Kindern als das schwierigste Rechenverfahren der Grundschule. Das liegt daran, dass sie alle anderen Verfahren vereint: Man muss schätzen, multiplizieren, subtrahieren und „herunterholen“. Mit einer klaren Abfolge und etwas Übung wird aber auch das Teilen zur Routine.
Bei 864 : 4 fragt man: Wie oft passt die 4 in 864? Statt die ganze Zahl auf einmal zu betrachten, geht man Stelle für Stelle vor – von links nach rechts, also beginnend mit den Hundertern. Das ist ein wichtiger Unterschied zu Addition, Subtraktion und Multiplikation, bei denen man rechts beginnt.
Die Merkformel lautet: teilen – malnehmen – abziehen – herunterholen. Diese vier Schritte wiederholen sich, bis alle Stellen verarbeitet sind.
Nicht jede Division geht auf. Beispiel: 157 : 6
Jede Division lässt sich mit einer Multiplikation prüfen: 26 · 6 + 1 = 156 + 1 = 157. Stimmt. Die Probe ist bei der Division besonders wertvoll, weil schon ein kleiner Schätzfehler das Ergebnis verfälscht.
Am besten beginnt man mit Aufgaben ohne Rest und ohne Nullen im Ergebnis, dann mit Rest, dann mit Nullen. Wer das Einmaleins sicher kann und die vier Schritte laut mitspricht, macht schnell Fortschritte. Und bei jeder Aufgabe gilt: Probe machen.
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